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Jede und jeder, die oder der Artikel im Internet verfasst, kennt die Problematik des zivilrechtlichen Persönlichkeitsschutzes. Diese gesetzlichen Grundlagen sollen die betroffenen Personen schützen und kommen immer wieder in die Diskussion, nicht zuletzt in die politische.

Mit diesem Problembereich beschäftigt sich der Jurist Prof. Dr. Rudolf Meyer-Pritzl in seinem Vortrag in Oldenburg. Er ist Gast der Sektion Wagrien der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft. Sein Vortrag mit dem Titel „Der zivilrechtliche Persönlichkeitsschutz im Zeitalter der medialen Bildnisvermarktung ist zu hören und zu sehen am Mittwoch, dem 17. Januar, um 20.00 Uhr in der Buchhandlung „Ton und Text“ in Oldenburg.

Die Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch die modernen Massenmedien hat in der letzten Zeit dramatische Ausmaße angenommen. Die Quote, die Auflage und der Umsatz rechtfertigen Rechtsverletzungen. Dieser Tendenz sind betroffene Prominente wie Caroline von Monaco und ihre Familie entgegengetreten. Seit einiger Zeit werden sie dabei durch die höchstrichterliche Rechtsprechung unterstützt, die deutlich höhere Geldentschädigungsansprüche gewährt als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Die wichtigsten Entscheidungen des Bundesgerichtshofes werden vorgestellt und analysiert. Dabei wird anhand der Marlene Dietrich-Entscheidungen des BGH auch der Frage nachgegangen, ob der Persönlichkeitsschutz sogar Verstorbene betreffen kann.

Karten für den Vortrag sind bei der KulTour gGmbH in der Göhler Straße 56 (Tel.: 04361-50839-0) zu bestellen und an der Abendkasse in der Buchhandlung zu erhalten.